Unser Verein
Chronik
Gründung
Vor einigen Jahren entschieden sich die heutigen Vorsitzenden unseres Vereins, Ortsverkehrswacht Rüsselsheim e.V. ins Leben zu rufen, um allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, neue Freunde kennen zu lernen. Die Gemeinschaft entwickelte sich zu einem festen Bestandteil im Leben unserer schnell gewonnenen Mitglieder!
Chronik der Ortsverkehrswacht Rüsselsheim e.V.
erstellt von Reinhard Otte
aufgearbeitet von Sigrun Sulk
Anfänge:
1955 hatte der damalige Polizeichef der kommunalen Polizei, Herr Polizeihauptkommissar Karl Dilfer, ihm bekannte Personen zu einem Gespräch über sichere Schulwege eingeladen.
Erschienen waren die Rektoren Rudolf Höche von der Gerhard-Hauptmann-Schule und Herr Kahn von der Friedrich-Ebert-Schule, die Opelbediensteten Otto Sämisch und Reinhold Martin, sowie die
Polizeibeamten Erich Dähne und Martin Benker.
Bei diesem Gespräch einigte man sich, jugendliche Amateurpolizisten – Schülerlotsen, für die Sicherung der Schulwege zu gewinnen. Diese Selbsthilfe für Schüler war
schon 1922 in den USA eingeführt worden und hat die Unfallzahlen auf den Schulwegen reduziert.
Auch wurde die Anschaffung von Druckampeln an gefährlichen Kreuzungen (in Rüsselsheim waren damals noch keine Ampeln installiert) gefordert.
Sowohl der Einsatz von Schülerlotsen als auch die Anschaffung von Druckampeln –die erste stand in der Frankfurter Straße an der Parkschule – wurden damals als Kinderspielerei und nicht wirksame
Geldausgabe bewertet. Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass an diesen so gesicherten Schulwegen die Unfälle drastisch gesenkt werden konnten.
1956 wurde die „Verkehrswacht Rüsselsheim-Main“ (damals noch nicht im Vereinsregister eingetragen) gegründet. Man schloss sich der in der Zwischenzeit gegründeten Landesverkehrswacht
Hessen als Abteilung an. Vorerst angestrebtes Ziel : Sicherheit auf Schulwegen.
Ø Vorsitzender war Tankstellenbesitzer Heinrich Mühlbauer
Ø Die Geschäfte wurden geführt von Polizeichef Karl Dilfer, der 1957 den
Vorsitz übernahm
Ø Mitglieder : 24
Die ersten Schülerlotsen, ausgebildet von dem Polizist Erich Dähne, kamen zum Einsatz: zuerst an der Parkschule, danach an der Friedrich-Ebert-Schule und an der Humboldt-Schule.
Jährlich ausscheidende Schülerlotsen wurden besonders geehrt und bekamen Geschenke, die von Rüsselsheimer Firmen gespendet wurden. Jedes Jahr fanden Ausflugsfahrten mit Opelbussen und eine
Weihnachtsfeier statt.
Das Tätigkeitsfeld der Verkehrswacht war vorerst beschränkt auf:
Ø intensive Ausbildung und Betreuung von Schülerlotsen
Ø Ehrungen unfallfreier Verkehrsteilnehmer
Ø kostenlose Stadtrundfahrten mit älteren Verkehrsteilnehmern mit
anschließender Diskussion über neue Verkehrsvorschriften und Gefahren
durch den zunehmenden Straßenverkehr in Rüsselsheim
Weiterhin, ab Anfang der 60er Jahre :
Ø Verkehrsunterricht durch Polizeibeamte an allen Klassen der
Rüsselsheimer Schulen und die Viertklässler erhielten den
„Fahrradführerschein“
Auf den Schulhöfen wurden Straßen und Kreuzungen markiert und die
Fa. Shell stellte den Verkehrswachten bundesweit Fahrräder und Gokarts
zur Verfügung.
Ø Durchführung von Mopedkursen (damals gab es noch keine
Mopedführerscheine)
Ø Ausstattung der Kindergärten mit Verkehrskisten
Ø Verkehrsaufklärende Filme wurden den damals noch gut besuchten Kinos
zur Verfügung gestellt und als Vorspann gezeigt
Ø Aufklärungsarbeit bei Veranstaltungen und Verkehrssicherheitswochen,
durch Verteilen von Broschüren, da die Unfallzahl durch die zunehmende
Motorisierung drastisch angestiegen war. Überwiegend waren die damals
noch zur Stadt gehörenden Polizeibeamten für die Verkehrswacht aktiv.
1966 > 10 Jahre Verkehrswacht
Am 11. März 1966 fand in der Stadthalle die 10-jährige Jubiläumsfeier statt, bei der Karl Dilfer, Erich Dähne und Otto Sämisch durch den damaligen Vorsitzenden der Landesverkehrswacht, Prinz Richard
von Hessen, mit der Ehrennadel der Landesverkehrswacht ausgezeichnet wurden. Außerdem erfolgten die Ehrungen bewährter Kraftfahrer für unfallfreies Fahren.
Dem damaligen Vorstand gehörten an :
Ø Karl Dilfer, 1. Vorsitzender
Ø Heinrich Mühlbauer, 2. Vorsitzender
Ø Otto Sämisch, Schatzmeister
Ø Erich Dähne, 1. Schriftführer
Ø Reinhard Martin, 2. Schriftführer
Ø Beisitzer : Günter Bethke
Erich Dambmann
Martin Benker
Otto Jacob
Mitglederzahl: 46
Unterstützung fand die Verkehrswacht durch:
Ø die Stadt Rüsselsheim
Ø die damals noch der Stadt unterstehende Polizei
Ø die Adam Opel AG
Ø Bußgelder des Amtsgerichts
Ø Spenden von vielen Firmen
Ø das US- Pionier- Bataillon, das in der Königstädter Straße stationiert
und immer ein hilfsbereiter Ansprechpartner war
1967 – 1972: Bau der Jugendverkehrsschule
Das unermüdliche Ziel des Vorsitzenden Karl Dilfers war es, in Rüsselsheim einen „stationären Schulverkehrsgarten“ einzurichten. Er fand Unterstützung durch die Fa. Opel, die anlässlich ihres
100-jährigen Bestehens einen zweckgebundenen Scheck in Höhe von 50.000 DM überreichte. Daraufhin wurde 1967 bei der Stadt Rüsselsheim ein Bauantrag für dieses Projekt gestellt, der jedoch vorerst
zurückgestellt wurde.
Obwohl es wegen dem feuchten Untergrund (Sumpf) des Geländes im Ostpark hinter dem Altersheim Skeptiker gab, hat der damalige Oberbürgermeister, Dr. Storsberg, den Bau durchgesetzt. Die Baukosten
betrugen 318.000 DM.
An den Kosten beteiligte sich auch
Ø die Stadt Raunheim mit 10.000 DM – sie wurde ab diesem Zeitpunkt
Mitglied bei der Ortsverkehrwacht –
Ø das Land Hessen
Ø die Fa. Opel durch den Scheck von 50.000 DM
Ø die Fa. Shell, sie stellte kostenlos Verkehrsschilder und Fahrzeuge
(Gokarts und Fahrräder) zu Verfügung
Ø die Fa. Siemens, sie baute kostenlos die Signalanlagen
Das Gebäude wurde durch die Fa. Schick erstellt und erhielt den Namen „Adam Opel Jugendverkehrsschule“. Ab dieser Zeit fand der Verkehrsunterricht nicht mehr in den Schulen statt, sondern auf diesem
wunderschön angelegten und für jedermann zugänglichen Platz im Ostpark. Die Jugendverkehrsschule wurde zwischenzeitlich von der Fa. Shell als bundesweit vorbildliche Anlage hervorgehoben, da sie
nicht eingezäunt ist und von jedermann außerhalb der Unterrichtszeiten genutzt werden kann.
Leider verstarb Herr Dilfer noch im gleichen Jahr der Einweihung. Nachfolger wurde der Fahrlehrer Georg Schrimpf, der die Verkehrswachtarbeit im Sinne von Karl Dilfer fortführte. Besonderes Augenmerk
wurde auf die Ausbildung und Betreuung der Schülerlotsen gerichtet. Aber auch die Ehrungen für „unfallfreies Fahren“ sollten Vorbildcharakter haben. So wurden teilweise 80 Fahrer/innen geehrt.
1973
Besuch der Verkehrswacht in Gladbach. Erfahrungsaustausch und Kontaktpflege.
1974
Besuch der Verkehrswacht in Bremen. Erfahrungsaustausch und Kontaktpflege.
1976 gab Herr Schrimpf wegen beruflicher Überlastung den Vorsitz an Herrn Karl-Ludwig Krug, damaligen Baudirektor, ab.
1977
Die Tätigkeiten der Verkehrswacht wurden erweitert mit :
Ø Seminare für Kindergärtnerinnen
Ø Sicherung der Schulwege durch die Aktion „Sicherer Schulweg – Kind im Verkehr“, Aufkleben von Fußstapfen auf Bürgersteigen im näheren Bereich von Schulen, die den Grundschülern den
sicheren Schulweg zeigten. Von der Rüsselsheimer Volksbank wurden gelbe Mützen für die Schulanfänger gespendet.
1978
Besuch der Verkehrswacht in Hameln. Erfahrungsaustausch und Kontaktpflege.
1979
Start der Aktion : Anbringen von Plakaten und Transparente zum Schulanfang.
1980
Besuch der Verkehrswacht in Erlangen. Erlangen berücksichtigte damals besonders die Belange der Radfahrer. Die Verkehrswacht Rüsselsheim konnte sich viele Anregungen für ihre Arbeit holen.
1982
Akademische Feier zum 10-jährigen Bestehen der Jugendverkehrsschule, verbunden mit dem 25-jährigen Bestehen der Ortsverkehrswacht (mit einem Jahr Verspätung) in der Alexander - von - Humboldt -
Schule. Viel Prominenz hatte teilgenommen: der Magistrat und Stadtverordnete der Stadt Rüsselsheim, Vertreter der Stadt Raunheim, die Polizei, Vertreter der Fa. Opel und der Vorsitzende der
Landesverkehrswacht Hessen, Herr Prof. Dr. Luft, der auch die Festrede hielt. Dabei wurde der Ortsverkehrswacht von allen Seiten hohes Lob für ihre Tätigkeit gezollt.
Aus Anlass des Jubiläums fand am 05.06.1982 auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule ein „Tag der offenen Tür“ statt (findet seitdem jährlich statt), in den die Polizei stark eingebunden war. Die in
der Verkehrserziehung tätigen Polizeibeamten Sinning, Meininger und Hartmann, hatten im Vorfeld eine Stadtmeisterschaft „sicherer Radfahrer“ bei den Rüsselsheimer Schulen ausgeschrieben
und 7 Schulen beteiligten sich. Den ersten Platz errang Karen Schäfer von der Otto-Hahn-Schule, gefolgt von Claudia Planz und Kirsten Rudolf von der Goetheschule. Die Pokale für die Sieger
wurden von der Fa. Opel gestiftet. Aber auch andere Teilnehmer erhielten von der Verkehrswacht gestiftete Geschenke und Andenken. Die Polizei präsentierte sich mit Staffelhunden, Fahrzeugen und
Verkehrsquiz. Dabei wurde besonders die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Verkehrswacht zum Ausdruck gebracht, obwohl die Polizei inzwischen verstaatlicht worden war. Diese gute Zusammenarbeit
besteht auch noch heute. Dadurch wird manchmal nach außen der Eindruck erweckt, die Verkehrswacht sei eine Gliederung der Polizei, was nicht zutrifft.
Mitgliederzahl : 76
1984
Start der Aktion „Kinder sehen, vom Gas gehen“. Anbringen von Spannbändern, Vorführungen von Videofilmen in Schulen bei Elternversammlungen.
1985
Durch Anregungen von Amtsgerichtsdirektor Diedrich wurden, einmalig in Deutschland, „Ritzeltäterlehrgänge“ durchgeführt. Damit wollte man Jugendliche, die die Geschwindigkeit ihrer Mopeds
manipuliert hatten, nicht bestrafen, sondern ihnen durch diese Lehrgänge ein besseres Verständnis für den Straßenverkehr geben.
1988
Am 24.April 1988 verstarb der Vorsitzende Karl-Ludwig Krug. Den Vorsitz übernahm der bei der Stadt Rüsselsheim beschäftigte Reinhard Otte, der schon seit 1968 im Vorstand der Verkehrswacht aktiv war,
davon 15 Jahre als Kassierer. 2. Vorsitzender wurde Günter Bethke, der seit 1962, noch als Schutzmann, ebenfalls in der Verkehrswacht mitwirkte.
Die Verkehrswacht wurde von allen Seiten, insbesondere auch von politischen gremien, als sachkundiger Verein anerkannt und war vertreten :
Ø in der Verkehrskommission
Ø im Unterausschuss Radwegeplanung und Verkehrsberuhigung
Ø im Lärmschutzbeirat
Ø in der Agenda 21
Sie wurde und wird auch noch heute bei Sitzungen der Ortsbeiräte gehört und Elternvertreter der Schulen wollen sachkundig beraten werden. Darüber hinaus beteiligt sie sich mit Informationsständen bei
Autofirmen, Stadtfesten, Ausstellungen (z.B. REGA), Schulfesten u.a.
Seit 1988 führt die Ortsverkehrswacht an Wochenenden, auf einem von der Fa Opel
zur Verfügung gestellten Parkplatz, Sicherheitstrainings durch, die von einigen Berufsgenossenschaften bezahlt werden. Daher besteht rege Teilnahme, da sie für viele Teilnehmer, vor
allem für Opel-Mitarbeiter, kostenlos sind.
In diesem Jahr wurde auch die Verkehrswacht Saarlouis besucht. Dort besichtigte man den „Variokreisel“. Der Verkehr an einer Kreuzung wurde tagsüber durch Ampeln geregelt, abends kam automatisch der
Kreisel hochgefahren, der tagsüber im Boden versenkt war. Die Anwohner wurden dadurch nicht durch das Halten und Anfahren der Fahrzeuge an der Ampelnlage in ihrer Nachtruhe gestört.
Negativ war in diesem Jahr der Einbruch in das Gebäude der Jugendverkehrsschule. Es entstand zwar erheblicher Sachschaden, größere Diebstähle wurden jedoch nicht verzeichnet. Seit dieser Zeit
befinden sich Gitter an Türen und Fenstern.
1990
Die Kreisverkehrswacht Groß-Gerau trat mit dem Wunsch an die Ortsverkehrswacht Rüsselsheim heran, sich mit ihr zu vereinigen. Im Vorstand war man sich jedoch nach ausführlichen Diskussionen
darüber einig, dass die Ortsverkehrswacht selbständig bleiben soll, damit man sich weiterhin so intensiv für die Verkehrsbelange in Rüsselsheim und Raunheim einsetzen kann.
1991
Reinhard Otte und Günter Bethke haben der Verkehrswacht Gera bei ihrer Gründung geholfen. Danach stattete die Ortsverkehrswacht Rüsselsheim der Verkehrswacht Gera einen Besuch ab.
1992
Seit dieser Zeit stellten sich leider keine Schüler/innen mehr für den Dienst als Schülerlotsen zur Verfügung. Alle Bemühungen der Verkehrswacht, von Schulen und Eltern blieben erfolglos. Daraufhin
wurde die Aktion „Elternlotsen“ gestartet. Eltern von Schülern der Büchnerschule erklärten sich bereit, im Hessenring die Arbeit der Schülerlotsen zu übernehmen. Die Aktion hatte leider nur ein
halbes Jahr Bestand, danach war auch von den Eltern niemand mehr dazu bereit.
1993
Der damalige Vorstand
Ø Reinhard Otte, 1. Vorsitzender
Ø Günter Bethke, 2. Vorsitzender
Ø Herbert Rabolt, Kassierer
Ø Ingo Erdmann, Schriftführer
Ø Beisitzer : Manfred Sinning, Manfred Schoreit, Alois Stein, Richard Schmitt, Franz-Josef Hahn
entschied sich, sich als Abteilung von der Landesverkehrswacht zu trennen und einen eigenen Verein e.V. zu gründen, der der Landesverkehrswacht angehören sollte.
1994
In der Gründerversammlung am 20.02.1994 beschloss man einstimmig die Gründung und die zwischenzeitlich ausgearbeitete Satzung, so dass man ab dieser Zeit den Namen
DEUTSCHE VERKEHRSWACHT
ORTSVERKEHRSWACHT RÜSSELSHEIM E.V.
In der Landesverkehrswacht Hessen e.V.
trug.
Am 20.März1994 erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Rüsselsheim, das Finanzamt erkannte die Gemeinnützigkeit an.
Die Arbeit wurde erweitert :
durch die Deutsche Verkehrswacht wurden Moderatoren ausgebildet für die Programme
Ø Aktion Junge Fahrer
Ø Kind und Verkehr
Ø Ältere Menschen als Fußgänger im Straßenverkehr
Ø Ältere aktive Kraftfahrer
Diese Programme wurden und werden durch unsere Moderatoren in Rüsselsheim und Raunheim sehr intensiv umgesetzt.
Durch die Teilnahme an den Verkehrsgerichtstagen in Goslar wirkten und wirken wir in den einzelnen Fachkreisen mit.
Reinhard Otte wurde von der Landesverkehrswacht Hessen landesweit der Arbeitskreis „gut sehen – sicher ankommen“ übertragen.
Ein TÜV-geprüftes Sehtestgerät wurde angeschafft und nach Genehmigung durch das Regierungspräsidium führen wir amtliche Sehtests für den Führerschein durch.
1996
Ab dem Schuljahr 1996 wurde jeweils in einer 10.Klasse ein Wahlpflichtfach Verkehrsunterricht unter dem Thema „Verlierer nach Punkten –Führerschein auf Probe“ durchgeführt, um die Schüler und
zukünftige Führerscheinneulinge für den Straßenverkehr zu sensibilisieren.
Auch finden im Zusammenhang mit diesem Thema Aktionstage unter dem Motto „junge Fahrer“ statt. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, Risiken und Ursachen den jungen Fahranfängern persönlich erfahrbar
zu machen, da die 18 bis 25jährigen überproportional an Unfällen beteiligt sind.
Mitgliederzahl : 103
1997
Große Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen der Jugendverkehrsschule mit finanzieller Unterstützung der Stadt Rüsselsheim, der Fa. Adam Opel, der Ortsverkehrswacht und von vielen Firmen. Bis zu
diesem Zeitpunkt waren dort ca. 27.300 Kinder von der Polizei unterrichtet worden.
Dem damaligen Vorstand gehörten an :
Ø Reinhard Otte, 1. Vorsitzender
Ø Manfred Sinning, 2. Vorsitzender
Ø Herbert Rabolt, Kassierer
Ø Ingo Erdmann, Schriftführer
Ø Beisitzer : Alois Stein, Richard Schmitt, Robert Jürgen Klocksin, Klaus Filler, Richard Schmitt, Sigrun Sulk
Günter Bethke wurde für seine langjährige Arbeit im Vorstand zum Ehrenvorstandsmitglied gewählt.
1998 schied Alois Stein aus dem Vorstand aus und Frank Fordon wurde neu gewählt.
Mitgliederzahl :85
2000
Nach 12 jähriger Tätigkeit als Vorsitzender kandidierte Reinhard Otte nicht mehr für dieses Amt. Er wurde für seine aktive Arbeit zum Ehrenvorstandsmitglied gewählt.
Der neue Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:
Ø Dirk F. Halle, 1.Vorsitzender
Ø Sigrun Sulk, 2.Vorsitzende
Ø Herbert Rabolt, Kassierer
Ø Ingo Erdmann, Schriftführer
Ø Beisitzer : Manfred Sinning, Robert-Jürgen Klocksin, Frank Fordon, Richard Schmitt und Klaus Filler
2002
Durch die Finanznot der Stadt Rüsselsheim war im Konsolidierungsprogramm der Abriss der Jugendverkehrsschule mit aufgeführt, um dieses lukrative Gelände zu verkaufen. Die Verkehrswacht setzte alles
in Bewegung um dies zu verhindern. Mit Unterstützung der Schulelternbeiräte und aller in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien wurde dieses Vorhaben gestrichen.
2004
Dirk F. Halle tritt aus beruflichen Gründen als Vorsitzender zurück.
Bei der Jahreshauptversammlung im März 2004 wurde Manfred Sinning zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Der Vorstand setzte sich nun zusammen aus:
Ø Manfed Sinning, 1.Vorsitzender
Ø Sigrun Sulk, 2. Vorsitzende
Ø Herbert Rabolt, Kassierer
Ø Ingo Erdmann, Schriftführer
Ø Beisitzer : Jürgen-Robert Klocksin, Richard Schmitt, Rudi Müller, Karl-Erich Denninghoff
2005
Besuch der Verkehrswacht in Lohr am Main. Erfahrungsaustausch und Kontaktpflege
2006
Da Manfred Sinning nicht mehr als 1. Vorsitzender kandidierte, Herbert Rabolt nicht mehr als Kassierer zu Verfügung stand und die Amtszeit des Vorstandes satzungsgemäß nach 3 Jahren endete, wurde der
Vorstand bei der Jahrshauptversammlung im April 2006 von den Mitgliedern neu gewählt
Ø Sigrun Sulk, 1. Vorsitzende
Ø Manfred Sinning, 2. Vorsitzender
Ø Ingo Erdmann, Kassierer
Ø Irina Humenetska, Schriftführerin
Ø Beisitzer : Jürgen-Robert Klocksin, Richard Schmitt, Rudi Müller, Karl-Erich Denninghoff und Armin Strauß
16.September 2006 : Feier zum 50jährigen Bestehen der Ortsverkehrswacht Rüsselsheim in Verbindung mit dem Tag der offenen Tür,auf dem Gelände der
Jugendverkehrsschule.
Der Vorstand und alle Mitglieder sind ehernamtlich tätig. Sie führen die anfallenden Arbeiten und Tätigkeiten in ihrer Freizeit, meist an Wochenenden aus. Unser Ziel ist es zur Verkehrssicherheit
beizutragen, was uns auch in vielen Bereichen gelungen ist.
Verkehrssicherheitsbezogen führen wir ständig Aktionen, Veranstaltungen, Unterrichte und Sicherheitstrainings durch und entsenden unsere Vertreter in politische Gremien und Ausschüsse. Wir sind bei
Festen und Aktivitäten mit Informationsständen vertreten, führen dabei Seh- und Reaktionstests durch und beraten in Verkehrsicherheitsfragen. Besonderer Dank gilt hier unserem ehemaligen
Kassierer Herbert Rabolt, der sehr viele Arbeitsstunden geleistet hat, z.B. mit dem Markieren des Sicherheitstrainingsplatzes und dem Ausführen von Reparaturen etc.
Umzug ins neue Vereinsgebäude
Dank steigender Mitgliederzahlen konnten wir in ein neues Vereinsgebäude umziehen, das uns nun noch besser die Möglichkeit gibt, unser Hobby auszuleben und die Freizeit mit vielen Freunden zu verbringen.
