Kinder im Straßenverkehr

Speziell ausgebildete Moderatoren führen Veranstaltungen durch. Ziel ist es, Eltern von Kindern in Kindergärten und anderen Vorschuleinrichtungen für alle wichtigen Aspekte des Themenbereichs "Kinder im Straßenverkehr" zu sensibilisieren. Die Eltern werden ausführlich über die kindlichen Verhaltensweisen informiert und darüber, wie und ab welchem Alter die verschiedenen Verkehrswege und Verkehrsmittel von Kindern sicher genutzt werden können.

 

Wir statten Kindergärten und Schulen mit „move it Boxen“ aus.

Das Ziel der „Move it Boxen“ ist es, langfristige Verbesserungen bei der Bewegungssicherheit von Kindern zu erreichen und dadurch das Unfallrisiko zu senken

 

Sicherer Schulweg:

zu Beginn der neuen Schuljahre bringen wir Spannbände mit der Aufschrift  „Schule hat begonnen“ an und machen die Kraftfahrer zusätzlich durch die Plakate „Sicherer Schulweg – Kind im Verkehr“ auf die kleinen Verkehrsteilnehmer aufmerksam und bitten um mehr Achtsamkeit. Wir bringen Fußstapfen auf Bürgersteigen im näheren Bereich von Schulen auf, die den Grundschülern den sicheren Schulweg zeigen und geben gelbe Mützen für die Schulanfänger aus, die teilweise durch Sponsoren, wie die Rüsselsheimer Volksbank mit finanziert werden.

 

Wir führen Seminare für Erzieherinnen durch. 

 

Vorschulkinder
Verkehrsunfälle von Kindern 2016

Kinder gehören zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern und haben einen hohen Grad an Schutzbedürftigkeit. Aufgrund ihrer entwicklungsbedingten Besonderheiten sehen, hören und erleben sie den Straßenverkehr anders als Erwachsene. Was für Erwachsene selbstverständlich erscheint, müssen Kinder noch lernen. Ihre Wahrnehmungssinne und die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, sind noch nicht voll ausgebildet. Vor allem jüngere Kinder lassen sich leicht ab-lenken und reagieren spontan. Erst zum Ende der Kindergartenzeit mit ungefähr 6 Jahren stellt sich ein Gefahrenbewusstsein ein.

 

In keiner Lebensphase verändert sich das Mobilitätsverhalten von Menschen so schnell wie in der Kindheit. Die Unfallzahlen zeigen deutlich, dass Kinder zu Beginn ihrer Teilnahme am Straßenverkehr, ob zu Fuß oder auf dem Fahrrad, extrem gefährdet sind. Während Kinder im Auto durch Kinderrückhaltesysteme und moderne Technik recht gut geschützt werden können, gibt es beim Gehen keine passive Schutzmöglichkeit – hier zählen neben der Aufsichtsperson aus-schließlich die kognitiven Fähigkeiten des Kindes.

Weitere Informationen zu den Verkehrsunfällen von Kindern unter 6 Jahren gibt es beim Statis-tischen Bundesamt.
Link: https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/TransportVerkehr/Verkehrsunfa-elle/UnfaelleKinder.html

 

Begleitung radfahrender Kinder auf dem Gehweg


Eine Begleitung radfahrender Kinder auf dem Gehweg durch einen erwachsenen Radfahrer soll mit einer Änderung des § 2 Abs. 5 StVO in Zukunft möglich sein. Dies soll die Sicherheit der Kinder auf dem Fahrrad erhöhen und die Ausübung der Aufsichtspflicht erleichtern. Eine gleich-eitige Rücksichtnahme auf Fußgänger ist dabei selbstverständlich. Erwachsene dürfen die Kinder bislang auf dem Gehweg nicht begleiten. Nach derzeitiger Rechtslage müssen Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr, ältere Kinder bis zum zehnten vollendeten Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern Gehwege benutzen. Die Änderung soll Eingang in die nächste StVO-Novelle finden.

 

Helmnutzung beim Fahrradfahren

17 Prozent aller Fahrradfahrer trugen im Jahr 2014 einen Schutzhelm (2013: 15 Prozent). Bei den Kindern zwischen sechs bis zehn Jahren waren es 69 Prozent (2013: 75 Prozent).