-Schulisches Mobilitätsmanagement-     Zum Thema „Elterntaxi“ und wie man das Problem löst….

Zu Beginn und Ende der Schule werden die Kinder meist von den Eltern mit dem Auto zur Schule gefahren. Diese sogenannten  „Elterntaxis“ verursachen ein Verkehrschaos!  Durch die An-und Abfahrt der PKWs entstehen sehr oft gefährliche Situationen für die Kinder.

Auch für die Kinder selbst ist es besser zu Fuß zur Schule zu gehen, denn so werden sie nicht nur fitter für den Straßenverkehr, sondern tun auch etwas für ihre Gesundheit!

Das Problem „Elterntaxi“  war bereits Thema der Fachveranstaltung "Moderne Schulwegplanung: wie man das Eltern-Taxi-Problem löst", die am 18.04.2018 in Groß-Gerau stattfand.

Ziel dieses Projektes ist es, gefährliche Situationen im Schulumfeld, die durch das Eltern-Taxi-Problem entstehen, gemeinsam mit allen Akteuren (Eltern, Schüler, Lehrer, Elternbeiräte, Polizei, Ordnungsamt, Verkehrswacht) und mit Einbeziehung aller Fakten -wie die Beseitigung von Problemstellen, Einrichtung von Hol- und Bringzonen und moderne Schulwegplanung- also dem Zusammenwirken aller Maßnahmen zu lösen, wirksam und nachhaltig das Schulumfeld sicherer zu machen.

Das Projekt ist durch die Landesverkehrswacht Hessen e.V. entwickelt worden, wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und von den örtlichen Verkehrswachten umgesetzt.

Herr König von der KVW hat die vorbereitende Organisation der Veranstaltung für den Kreis Groß-Gerau, den Main-Taunus-Kreis und Rüsselheim übernommen.

 

Umfangreiches Infomaterial über Schulisches Mobilitätsmanagement, wie Schulwegpläne erstellen, "Gelbe Füße", Leitfaden Verkehrszähmer und vieles mehr steht zum Download auf der linken Seite unter:

Downloads zum Thema Schulwegsicherheit/Elterntaxi

bereit.

 

 

 

Hol- und Bringzone/Elternhaltestelle

Auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums Dicker Busch, der am Hessenring liegt, wurden Parkplätze abgetrennt. Diese stehen den Eltern, die ihre Kinder zur Schule fahren und abholen, morgens und mittags zur Verfügung, um die Kinder gefahr- und problemlos aus- oder einsteigen zu lassen.

Die Alexander von Humboldt-Schule hat am 10.08.2018, als erste Schule Rüsselsheims eine sogenannte „Elternhaltestelle“ bekommen. Initiator ist Herr Martin Einsiedel, Lehrer an der Alexander- von Humboldt-Schule. Diese „Elternhaltestelle“ wurde heute feierlich von Herrn Einsiedel und der Schulleiterin der Alexander-von Humboldt-Schule, Renate Pilgenröther und den Klassensprechern/innen aller Schulklassen eröffnet.

Als Gäste zur Einweihung waren Oberbürgermeister Udo Bausch, Stadträtin Marianne Flörsheimer, Stadtrat Gerhard Bergemann, Stefan Kühnel vom Ordnungsamt, die Radfahrbeauftragte Brit Scherer, Simone Kübel vom Jugendamt und Monika Glotzbach vom Schulverwaltungsamt anwesend. Die Verkehrswacht Rüsselsheim wurde von Sigrun Sulk und Hans-Joachim Reinhardt vertreten.

 

Nachdem die Elternhaltestelle eröffnet war, haben die Schüler gelbe „Fußstapfen“ auf den Gehweg gesprüht, die den Kindern den sichersten Weg aufzeigen sollen.

 

Januar 2019

Obwohl die Elternhaltestelle durch die Schule und auch die Presse ausreichend bekannt gemacht wurde, wird sie leider nur selten genutzt!

 

Um noch deutlicher auf die "Eltern-Haltestelle" hinzuweisen, haben wir ein Hinweisschild entworfen und davon zwei Schilder anfertigen lassen.

Diese wurden links und rechts zur Einfahrt in den Sebastian-Kneipp-Weg aufgestellt.

Wir hoffen dadurch auf größere Akzeptanz die Parkplätze anzunehmen und nicht bis direkt ans Schulgebäude zu fahren!

Die Eröffnung dieser beiden Zusatzschilder war am

14. Februar 2019.

 

Herr Oberbürgermeister Bausch, Frau Stadträtin Flörsheimer, sowie Lehrer und Schüler der Humboldt-Schule waren dabei.

 

 

Jetzt ist nur noch zu hoffen, dass diese Elternhaltestelle auch von den Eltern angenommen wird. Daher sollen die Kinder die Eltern darauf hinweisen, diese Möglichkeit zu nutzen!